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Der Rheinburgenweg, linksrheinisch, führt ebenfalls durch
das „Welterbe Oberes Mittelrheintal“. Ausgesuchte Wanderwege mit herrlichen
Aussichtspunkten, Rastplätzen, Weinbergen, Klettersteige, Burgen und vieles
mehr machen den Weg zu einem der schönsten Strecken in Deutschland.
Interessante und bewirtschaftete Rastplätze auf dem Höhenweg sind unter
anderen Maria Ruh mit Aussicht auf den gegenüberliegenden Loreleyfelsen,
oder der Siebenjungfrauenblick vom Günderrode-Haus über der Stadt Oberwesel.
Das Tal der Loreley und seine landschaftlich reizvolle Umgebung bieten
ungeahnte Möglichkeiten.Aufgrund ihrer Länge
eignen sich beide Fernwanderwege am Rhein für Wanderferien, Wander-Reisen
oder einen Wanderurlaub mit Übernachtungen in
Ferienwohnungen, Pensionen oder Hotels, von denen in der Regel auch
Wandertipps und Wanderkarten erhältlich sind.
Lust auf Pirsch? Beobachten kann man zusammen mit
dem Winzer oder Jäger bei Sonnenaufgang, Abenddämmerung oder Mondaufgang das
Wild in den heimischen Wäldern rund um Oberheimbach, ca. 14 km nördlich von
Bingen in Rheinhessen. Dieser Ort bietet abwechslungsreiche
Freizeitmöglichkeiten. Um den Aufenthalt zu genießen, kann man Unterkünfte
in unterschiedlichen Beherbergungsbetrieben in der näheren Umgebung buchen.
Es bieten sich Gästezimmer in einer Pension oder Hotel ebenso an wie eine
Ferienwohnung oder ein Apartment in einem
Ferienpark.
Lust auf Wald und Weinberge? Neben dem Oberheimbacher Wald, am Fuß
des Soonwald gelegen, bietet auch der Taunus auf der gegenüberliegenden
Rheinseite eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten.
Im Hunsrück, im 25 Kilometer langen und zehn Kilometer breiten Soonwald, der
einst Revier des Jägers aus Kurpfalz war, findet man auch die Schlupfstätte
des ehemaligen Hunsrücker Räuberhauptmanns Schinderhannes.
Laut Lageplan begrenzt im Osten der Rhein das gebirgige
Wald- und Bauernland des Soonwaldes und des Binger Waldes. Im Westen trennt
das Guldenbachtal die beiden Waldgebiete. Seltene Orchideen und
Hirschzungenfarne neben Seidelbast und Maiglöckchen gedeihen in dem Tal
zwischen Rheinböllen und Stromberg. Die höchsten Erhebungen des 2500 Hektar
umfassenden Binger Waldes sind der Kandrich (637 m), der Salzkopf (628 m)
und der Franzosenkopf (618 m). In den einsamen Hochwäldern wachsen vor allem
Buchen und Fichten. Tannen, Eichen, Lärchen und Kiefern findet man dagegen
nur vereinzelt. In allen Himmelsrichtungen, Norden, Süden, Osten und Westen,
findet man die Schönheiten der Natur.Gestalten
kann man seine Wandertage oder Tages-Touren sehr speziell und
abwechslungsreich durch die oben genannten Wälder oder durch die steilen
Lagen der Weinberge an den Hängen von Rhein und Mosel. Eine Wanderkarte und
eine geführte Wanderung inklusive Rast mit kleiner Weinprobe bietet fast
jedes Hotel am Mittelrhein und an der Mosel an. Ein herrlicher Spazierweg
von Bacharach-Steeg durch die grünen Wiesen mit Einkehr in einem Restaurant
oder Café in Oberwesel-Dellhofen ist eine der beliebten Halbtagestouren.
Ebenfalls begehrt ist die Wanderroute ab Oberwesel-Dellhofen Richtung Süden.
Hier wandert man durch die Weinberge zum Pfalzblick, von wo aus man mit der
Aussicht auf Kaub, zur Burg Gutenfels und zur Wasserburg Pfalz im Rhein die
Schönheit der Kulturlandschaft „Rheintal“ genießen kann.
Wandert man ab der Ortsmitte in Dellhofen, (dem
Mühlenweg) in Richtung Oberwesel-Engehöll, erhascht man auf seinem Weg einen
wunderschönen Blick auf die Schönburg, die über der historischen Stadt
Oberwesel thront, aber hier unterhalb des Betrachters liegt. Durch die
Engehöll gelangt man dann nach ca. 1 km nach Oberwesel. Hier kann man dann
über den Weinlehrpfad zum Siebenjungfrauenblick laufen und weiter über den
Rheinhöhenweg zum Loreleyblick "Maria Ruh" mit Blick auf den
gegenüberliegenden Loreleyfelsen und die Stadt St. Goarshausen mit Ihrer
Burg Katz. Über den Rheinburgen-Wanderweg gelangt man nach Biebernheim und
über die Festung Rheinfels nach St. Goar. Für diese Route, von Oberwesel bis
St. Goar, sollte man etwa 3 Stunden und 30 Min. einrechnen. |